Einige Impressionen finden Sie hier

Jahresabschluss 2015

Ordentlich eingeheizt wurde den Besuchern des Festes gegen Ende des offiziellen Teils mit einer flammenden Feuershow, bei der sich Georg Collofong an der Seite seiner Frau Julia als Meister im spielerischen Umgang mit der Hitze des Feuers erwies und die Dunkelheit durchbrach/erleuchtete/erhellte.

 

Dank der bereitgestellten, befeuerten Stehtische konnten die Gäste sowohl ihre Hände, als auch ihren Glühwein mithilfe der heißen Steinablage warm halten. Wer das nicht brauchte, nahm sein Weinglas einfach in die Hand und ging einen Schritt zurück.

 

Man fragt sich wo die Leute so gespannt hingucken…

Schaut man genauer hin, so sieht man einen Teil des Winzers wie er gerade auf die anstehende Weinverkostung im Keller aufmerksam macht.

 

Der noch junge 2015er Grauburgunder wird frisch aus dem Fass von Norbert Becker an die angehenden „Sommeliers“ zur Probe ausgeschenkt, die erwartungsvoll die exotisch-fruchtigen Aromen des Weißweines, in der authentischen Umgebung der Weintanks verkosten konnten.

 

Der „Kellermeister“ in seinem Element, nun heißt es für alle gut zuhören, denn es gibt wissenswertes Rund um den Wein zu erfahren. Stolz berichtet er von dem vergangenen Weinjahr, dem ein oder anderen Problem, wie fehlendem Regen, jedoch hauptsächlich von dem neuen, gelungenen Jahrgang, der bald vollkommen ausgereift sein wird…

 

Unter anderem vertreten durch eine, für unser Weingut gänzlich neue und in Rheinhessen nicht alltägliche Sorte, dem Cabernet Sauvignon, einer kräftigen Rotweinsorte, die aus Bordeaux stammt und nun auch „Auf der Ehspringe“ in Nieder-Olm kultiviert wird. Daher wurde Diese selbstredend auch verköstigt und es macht den Anschein die Edelrebe habe schon so manchen nach dem ersten Schlückchen überzeugt.

 

Noch vor der Feuershow wurde schon den Maronen vom neu erkorenen Experte an der historischen Feldschmiede Luca tüchtig Feuer gemacht. Doch wie man am unteren Bildrand sieht, schwitzten nicht nur die Maroni, denn auch der „Schmied“ musste ab und an eine Pause zum trinken einlegen, bevor er aufs Neue das Gebläse antrat.

 

Trotz des für Dezember milden Wetters ließen sich viele Gäste nicht abschrecken und tranken den hauseigen, mit frischen Orangen und Zitronen hergestellten, schmackhaften Glühwein. Wer Hunger verspürte, fand direkt nebenan Gulaschsuppe, Schmalz- und Butterbrote, sowie hervorragende, von der „Winzersschwester“ selbstgemachte Bratäpfel mit leckerer Vanillesoße, die, wie könnte es anders sein, von der zweiten „Winzersschwester“ gekocht wurde.

Im Hintergund arbeiten hinter die Theke die fleißigen Helfer des Weingutes, bestehend aus Familie und Freunden.